Akzisehaus, Klassizistisches Zollhaus nahe dem Heger Tor, Osnabrück, Deutschland
Das Akzisehaus ist ein weißer klassizistischer Bau im Museumsviertel von Osnabrück, gelegen zwischen dem Felix-Nussbaum-Haus und dem Museum für Kulturgeschichte. Das Gebäude zeichnet sich durch seine schliche Eleganz und seine Lage im Herzen des kulturellen Zentrums aus.
Das Gebäude wurde 1817 errichtet und diente zunächst als Zollhaus zur Erhebung von Verbrauchssteuern auf Wein, Bier, Mehl und Getreide. Ab 1894 bis 1972 nutzte die Postverwaltung das Haus als Zweigstelle.
Das Gebäude beherbergt wechselnde Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Vorträge, die das Kunstleben im Museumsquartier prägen. Besucher können hier regelmäßig zeitgenössische Arbeiten und kulturelle Veranstaltungen entdecken.
Der Zugang erfolgt über den Haupteingang des Museumsviertels, von wo aus das Gebäude leicht zu erreichen ist und sich nah bei anderen Museen befindet. Das Areal ist zentral gelegen und bietet sich für einen Rundgang durch mehrere kulturelle Orte an.
Besucher überrascht oft, dass dieses Gebäude lange Zeit vor allem als Poststelle bekannt war, die erst in den 1970er Jahren schloss. Die Umwandlung in einen kulturellen Veranstaltungsort ist somit eine relativ junge Entwicklung in der Geschichte des Hauses.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.