Benediktinerinnenkloster Gertrudenberg, Osnabrück, Mittelalterliches Kloster und Krankenhaus in Osnabrück, Deutschland.
Das Kloster Gertrudenberg ist ein Klostergebäude mit mehreren Strukturen, darunter ein Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert und ein Abbatissinnenhaus von 1767 mit Satteldach. Die Anlage umfasst auch eine Kirche, die heute von zwei Religionsgemeinschaften genutzt wird.
Die Gründung war um 1140 unter Bischof Udo von Steinfurt und das Kloster funktionierte bis 1803. Danach wurde es militärisches Krankenhaus bis 1849 und danach teil der städtischen Strukturen.
Die Klosterkirche wird von Protestanten und Katholiken gemeinsam genutzt und zeigt damit eine seltene Übereinkunft zwischen zwei Konfessionen. Dieser geteilte Raum ist heute noch ein Ort, an dem man unterschiedliche Glaubensformen nebeneinander erleben kann.
Das Kloster befindet sich im nördlichen Teil der Osnabrücker Altstadt und ist gut vom Stadtzentrum erreichbar. Besucher sollten erwarten, dass die Kirche noch regelmäßig genutzt wird, was den Zugang zu bestimmten Zeiten beeinflussen kann.
Die Anlage enthält eine karolingische Kapelle aus dem 8. Jahrhundert, die an der Stelle eines früheren heidnischen sächsischen Heiligtums errichtet wurde. Diese überlagerte Religionsgeschichte macht den Ort zu einem Zeugnis der Christianisierung in der Region.
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