Lank-Latum, Verwaltungsbezirk in Meerbusch, Deutschland.
Lank-Latum ist ein Ortsteil in Meerbusch, der sich am linken Ufer des Niederrheins zwischen Düsseldorf, Krefeld, Duisburg und Neuss erstreckt. Das Gebiet liegt auf etwa 34 Metern Höhe und besteht aus zwei historisch getrennten Siedlungen mit Wohnvierteln, die durch die Zeit zusammengewachsen sind.
Das Gebiet ging aus der mittelalterlichen Gemeinde Lank hervor, die 1392 von der Grafschaft Kleve ins Kurfürstentum Köln überging. Diese Verschiebung der Herrschaft prägte die Entwicklung des Ortes über mehrere Jahrhunderte.
Die beiden Ortsteile sprechen unterschiedliche Mundarten: Im Lank hört man Länkter Platt, in Latum das Lotumer Platt, beide mit Wurzeln in alten fränkischen Sprachformen. Diese Dialekte prägen bis heute das tägliche Miteinander der Bewohner und zeigen die lange getrennte Entwicklung der beiden Orte.
Der Ortsteil ist durch regionale Verkehrsverbindungen gut mit den umliegenden Großstädten verbunden, was Fahrten nach Düsseldorf, Krefeld und Duisburg erleichtert. Die flache Topografie macht das Gebiet auch für Radfahrer zugänglich.
Der Ortsteil beherbergt einen Wasserturm von 1912, dessen markantes Merkmal ein stählerner Speicherbehälter mit etwa 6 Metern Durchmesser ist. Der Turm wurde nach der Ansiedlung einer Zelluloidfabrik gebaut, die damals große Mengen Wasser benötigte.
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