Haus der Schweiz, Geschäftsgebäude in Mitte, Deutschland
Das Haus der Schweiz ist ein Büro- und Hotelgebäude an der Ecke Unter den Linden und Friedrichstraße im Herzen von Berlin-Mitte. Das Gebäude zeigt im Erdgeschoss gerundete Kolonnadenbögen und ist außen mit hellem Kalkstein verkleidet, während sein Kern aus einer modernen Stahlrahmenkonstruktion besteht.
Der Schweizer Architekt Ernst Meier entwarf das Gebäude zwischen 1934 und 1936 als Sitz einer Schweizer Bank. Nach den Kriegsschäden wurde es wiederaufgebaut und in den 1990er Jahren im Zuge der Wiedervereinigung umfassend saniert.
Eine Skulptur von Walter Tell, dem Sohn der Schweizer Sagengestalt Wilhelm Tell, schmückt die Gebäudeecke und erinnert an die Schweizer Herkunft des Hauses. Die Figur ist von der Straße aus gut sichtbar und gibt dem Gebäude eine erkennbare Identität inmitten der Berliner Innenstadt.
Das Gebäude befindet sich direkt an einer der zentralsten Kreuzungen Berlins und ist zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen. Da es hauptsächlich als Büro- und Hotelgebäude genutzt wird, ist der Zugang ins Innere in der Regel Gästen und Geschäftsbesuchern vorbehalten.
Das Haus der Schweiz ist das einzige erhaltene historische Eckgebäude an der Kreuzung Unter den Linden und Friedrichstraße, das den Zweiten Weltkrieg überstanden hat. Alle anderen Gebäude dieser einst belebten Kreuzung wurden durch Bombenangriffe oder den Wiederaufbau zerstört.
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