Kehrwieder, Historische Insel in HafenCity, Hamburg, Deutschland.
Kehrwieder ist eine Insel in Hamburgs Speicherstadt, die zwischen zwei Wasserwegen liegt und von historischen Lagergebäuden geprägt ist. Die Gebäude stehen dicht beieinander und bilden ein geschlossenes Quartier mit engen Gassen und direktem Zugang zum Wasser.
Die Insel wurde Anfang des 16. Jahrhunderts in Hamburgs befestigte Stadt eingegliedert und entwickelte sich schnell zu einem Zentrum des Seehandels. Im 19. Jahrhundert entstand hier systematisch das berühmte Lagerhausviertel mit seinen charakteristischen Gebäuden.
Der Name Kehrwieder stammt von einem alten Wendeplatz für Schiffe, wo Handelsfahrzeuge ihre Richtung änderten. Heute können Besucher dieses Erbe in den Fassaden der historischen Lagerhäuser erkennen, die noch immer die maritime Vergangenheit widerspiegeln.
Das Gebiet ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und die meisten Bereiche sind leicht zu Fuß zu erkunden. Es gibt mehrere kleine Brücken und Wege am Wasser, aber einige Gassen sind eng und können bei Gruppen überfüllt wirken.
Die Lagerhäuser wurden mit Versorgungsschächten gebaut, die Waren direkt vom Wasser zu den oberen Etagen transportierten, ohne dass sie die Straße kreuzen mussten. Dieses System war vor einem Jahrhundert eine Innovation, die die Effizienz des Handels erheblich verbesserte.
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