Ghardaia, Weltkulturerbestadt im M'Zab-Tal, Algerien
Ghardaia ist eine Stadt im M'Zab-Tal mit weiß, rosa und rot getönten Häusern, die terrassenförmig am Flussufer aufsteigen. Die Gebäude bestehen aus Erde und Ton und bilden ein dichtes Labyrinth enger Gassen, das sich über mehrere Ebenen erstreckt.
Die Stadt wurde 1048 von Mozabiten gegründet und entstand als Teil eines Systems von fünf Siedlungen im M'Zab-Tal. Sie entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum für die Berberbevölkerung in dieser Wüstenregion.
Die Stadt wird von der Gemeinschaft der Mozabiten geprägt, die hier seit Jahrhunderten lebt und ihre Traditionen bewahrt. Man sieht überall die charakteristischen pyramidenförmigen Moscheen und die traditionellen Märkte, wo das alltägliche Leben dieser Bevölkerung sichtbar wird.
Die beste Zeit zum Erkunden ist früh morgens oder in den späteren Nachmittagsstunden, wenn die Temperaturen gemäßigter sind. Die engen Gassen bieten natürliche Kühle, aber bringen Sie viel Wasser und Sonnenschutz mit, da die Sonne tagsüber intensiv scheint.
Die Stadtplanung folgt einer durchdachten Strategie für das Wüstenklima mit engen, verwinkelten Gassen und hohen Wänden, die Schatten spenden und Luftzirkulation ermöglichen. Dieses System entstand aus praktischen Bedürfnissen, nicht aus modernem Design-Denken, und zeigt, wie Menschen seit Jahrhunderten mit extremer Hitze umgehen.
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