Asch-Scharqiyya, Gouvernement im Norden Ägyptens
Scharqia ist ein Gouvernement im nordöstlichen Teil Ägyptens mit Zagazig als Hauptstadt. Das Gebiet erstreckt sich vom Nildelta bis zur Sinai-Halbinsel und umfasst landwirtschaftliche Flächen, kleinere Städte und Dörfer, die durch Kanäle und Straßen miteinander verbunden sind.
Das Gebiet diente über Jahrhunderte als östliche Verteidigungszone Ägyptens gegen Invasionen aus Asien. Im Mittelalter wurde es mit der Provinz Dakahlia verschmolzen, bis es 1315 wieder eine eigenständige Verwaltungseinheit bildete.
Die Region trägt ihren Namen nach dem arabischen Wort für Osten und markiert seit jeher das östliche Tor Ägyptens. Besucher sehen heute noch die dörflichen Strukturen mit Märkten, auf denen Bauern ihre Ernte verkaufen, während Geflügel und Fisch aus lokaler Zucht die Essgewohnheiten der Bewohner prägen.
Die meisten Orte liegen entlang der Hauptstraßen, die von Kairo nach Osten führen, wodurch sich die Anreise unkompliziert gestaltet. Wer die ländlichen Gegenden erkunden möchte, sollte mit längeren Fahrtzeiten rechnen, da viele Dörfer abseits der großen Verkehrsachsen liegen.
Fast vier von fünf Einwohnern leben auf dem Land statt in den Städten, was diese Provinz zu einer der am stärksten ländlich geprägten Regionen des Landes macht. New Salhia und 10th of Ramadan beherbergen große Industriezonen, die einen Kontrast zu den umgebenden Agrarflächen bilden.
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