Saft el-Henna, Archäologische Ausgrabungsstätte im Gouvernement Ash-Sharqiyya, Ägypten.
Saft el-Hinna ist ein archäologisches Ausgrabungsgebiet in der Schärqia-Provinz mit Überresten aus mehreren Epochen der ägyptischen Geschichte. Die Fundstelle enthält Tempelwälle, religiöse Objekte und andere bauliche Strukturen, die auf eine lange Besiedlung hindeuten.
Die Siedlung entstand als Per-Sopdu, Hauptstadt des 20. Unterägyptischen Nomos, und existierte über viele Jahrhunderte hinweg. Später wurde der Ort während der Dritten Zwischenzeit als einer von vier Meshwesh-Fürstentümern genutzt, bevor er allmählich an Bedeutung verlor.
Der Ort war in der Antike ein bedeutendes religiöses Zentrum mit Tempeln und Schreinen, die verschiedene ägyptische Götter verehrten. Die Überreste dieser heiligen Bauten zeigen, wie Menschen hier ihre spirituellen Praktiken ausübten und welche Gottheiten ihnen wichtig waren.
Die Fundstelle ist am besten im Rahmen von organisierten Ausflügen von Zagazig aus zu besuchen, wo Fachleute die Ausgrabungen erklären können. Es ist ratsam, genügend Zeit einzuplanen und sich auf unebenes Gelände vorzubereiten, da die archäologische Stätte aus freigelegten Fundamenten und teilweise zerstörten Strukturen besteht.
Der Schweizer Ägyptologe Édouard Naville entdeckte an diesem Ort monumentale Bauten aus der Herrschaft des Pharaos Nektanebo I. in der 30. Dynastie. Seine Ausgrabungen legten bedeutende architektonische Werke frei, die das Verständnis dieser Epoche prägen.
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