Tell El-Dab'a, Archäologische Stätte im östlichen Nildelta, Ägypten.
Tell El-Dab'a ist eine archäologische Stätte im östlichen Nildelta mit Überresten auf zwei Quadratkilometer, darunter alte Tempel, Wohngebäude und Grabkammern neben früheren Nilwasserläufen. Die Grabkammern zeigen, wie Menschen damals in dieser Region lebten und miteinander wohnten.
The Stätte war einst Avaris, die Hauptstadt der Hyksos-Herrscher von 1640 bis 1530 v. Chr., bis Wasserbewegungen das Gebiet veränderten und zu ihrer Aufgabe führten. Diese Zeit war entscheidend für die Geschichte des Niltals und den Wechsel der Macht in Ägypten.
Die ausgegrabenen Gräber zeigen eine Mischung aus ägyptischen und kanaanäischen Bauformen mit gewölbten Lehmziegelmauern, die Bronzegegenstände und Zeremonialobjecte enthalten. Diese Verbindung der Baustile spiegelt wider, wie verschiedene Völker an diesem Ort zusammenlebten und ihre Traditionen teilten.
Forscher der Österreichischen Archäologischen Institut nutzen geomagnetische Vermessungen, um die Siedlungsmuster und die Stadtentwicklung zu verstehen. Besucher sollten mit lokalen Führern gehen, da die Stätte weitläufig ist und noch aktive Ausgrabungen stattfinden.
Forscher entdeckten Fragmente minoischer Fresken an der Stätte, was zeigt, dass es während dieser Zeit direkte Kontakte zwischen Ägypten und mediterranen Kulturen gab. Diese Kunstwerke deuten darauf hin, dass der Handel und der kulturelle Austausch über große Entfernungen stattfanden.
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