Sues, Hafensiedlung im Nordosten Ägyptens
Suez ist eine Hafenstadt im Gouvernement Suez im Nordosten Ägyptens an der Spitze des gleichnamigen Golfs. Die Stadt entwickelte sich als Knotenpunkt für den Schiffsverkehr zwischen Mittelmeer und Rotem Meer durch ihre Lage am südlichen Ende des Suezkanals.
Die Stadt entwickelte sich aus der antiken Siedlung Clysma, die während der Perserherrschaft als Hafenstation diente. Das moderne Zentrum entstand nach der Eröffnung des Kanals im neunzehnten Jahrhundert und wurde zum Tor zwischen zwei Meeren.
Die Bezirke El Arbaeen, Suez und Ataqah bewahren unterschiedliche Identitäten in ihrer Architektur, Gemeinschaftsstrukturen und lokalen Traditionen.
Die Stadt liegt auf Meereshöhe entlang der nördlichen Küste des Golfs und bietet direkte Anbindung an den Kanaltransit. Besucher sollten sich auf warmes Klima einstellen und beachten, dass die Aktivitäten sich auf den Hafenbereich konzentrieren.
Ein schmaler Streifen der Bebauung reicht über die Kanalgrenze hinaus und schafft so eine der wenigen Siedlungen weltweit, die sich über zwei Kontinente erstrecken. Dieser geografische Übergang bleibt im Alltag meist unbemerkt, während die Bewohner zwischen afrikanischem und asiatischem Ufer wechseln.
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