Abu Simbel, Antiker Tempelkomplex im Gouvernement Assuan, Ägypten.
Abu Simbel ist ein Tempelkomplex aus zwei massiven in Felsen gehauenen Bauwerken am Westufer des Nassersees. Die Eingänge sind mit riesigen Statuen des Pharaos Ramses II. geschmückt, und die Innenräume sind mit Säulenhallen und Heiligtümern ausgestaltet.
Die Tempel wurden im 13. Jahrhundert v. Chr. unter Pharao Ramses II. in den Berghang gehauen, um die ägyptische Herrschaft über Nubien zu demonstrieren. Sie stammen aus einer Zeit, als die Region ein wichtiges Territorium des Reiches war.
Die Tempelwände zeigen detaillierte Schnitzereien mit religiösen Zeremonien, Kampfszenen und Darstellungen der Verbindung zwischen Ramses II. und ägyptischen Gottheiten. Diese Bilder erzählen Geschichten vom Leben und der Macht des Pharaos.
Die Stätte ist das ganze Jahr über für Besucher geöffnet und wird von einem nahe gelegenen Flughafen bedient. Es gibt mehrere Unterkunftsmöglichkeiten im benachbarten Dorf, und die beste Zeit zum Besuch ist zwischen Oktober und März.
Die beiden Tempel wurden 1968 um etwa 65 Meter höher versetzt, um sie vor dem Wasser zu schützen, das durch den Bau des Assuan-Staudamms entstanden war. Dieses beeindruckende Ingenieurprojekt bewahrte diese antiken Denkmäler für zukünftige Generationen.
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