Omayed, Biosphärenreservat im westlichen Ägypten
Das Omayed-Biosphärenreservat ist ein Küstengebiet im Westen Ägyptens mit Sanddünen, Kalksteinhügeln und salzigen Senken. Das Gebiet erstreckt sich über ausgedehnte Flächen mit unterschiedlichen Bodentypen und Wassersituationen, die eine vielfältige Flora und Fauna beherbergen.
Das Gebiet wurde 1981 von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt und erhielt 1998 Grenzerweiterungen zum Schutz zusätzlicher Ökozonen. Diese Ausdehnung ermöglichte den besseren Schutz verschiedener natürlicher Lebensräume und ihrer Bewohner.
Vier Dörfer innerhalb des Gebiets bewahren traditionelle Anbaumethoden, insbesondere Feigenplantagen und Weidewirtschaft, die das Landschaftsbild prägen. Die Einheimischen nutzen die natürlichen Ressourcen seit Generationen auf Wege, die mit der fragilen Küstenumgebung im Einklang stehen.
Das Gebiet ist über ausgewiesene Pfade erreichbar und bietet geführte Besichtigungen sowie Bildungsprogramme für Besucher. Forschungseinrichtungen vor Ort überwachen ständig die Ökosysteme und dokumentieren die vorhandenen Arten.
Das Gebiet beherbergt eine außergewöhnliche Moosflora mit 29 dokumentierten Arten, obwohl es weniger als ein Zehntel Prozent der ägyptischen Landfläche ausmacht. Diese hohe Artenvielfalt auf so kleinem Raum macht es zu einem wichtigen Ort für die botanische Forschung.
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