Schwarze Wüste, Wüste mit schwarzen Hügeln im Gouvernement Gizeh, Ägypten.
Die Schwarze Wüste ist ein Wüstengebiet in der Gouvernorat Giza, das sich durch dunkle vulkanische Hügel und Erhebungen aus schwarzem Basalt auszeichnet. Diese dunklen Gesteinsmassen bilden einen starken Kontrast zur helleren Sandlandschaft ringsum und erstrecken sich über ein großes Gebiet.
Die dunklen vulkanischen Gesteine aus Dolerit entstanden während der Jura-Zeit, vor etwa 180 Millionen Jahren. Sie bildeten sich durch geologische Prozesse, die die Landschaft seither prägen.
Die Besucher treffen hier auf Oasenbewohner, die ihre traditionelle Lebensweise bewahrt haben und das Gelände gut kennen. Sie teilen gerne ihr Wissen über die besonderen Gesteinsformationen und die Geschichte ihrer Region.
Der Besuch erfordert eine Fahrt von der Bahariya-Oase im Norden an, die etwa 20 Kilometer entfernt ist. Besucher sollten ausreichend Wasser und geeignete Ausrüstung für Wüstenerkundungen mitbringen, da das Gelände abgelegen und exponiert ist.
Wissenschaftler haben an den Grenzen des Gebiets fossile Überreste eines großen Dinosauriers gefunden. Diese Entdeckung belegt, dass an diesem Ort einst Wälder existierten und es völlig anders aussah als heute.
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