Monastery of the Virgins, Byzantinische archäologische Stätte nahe dem Tempelberg, Jerusalem, Israel.
Das Kloster der Jungfrauen ist eine ausgegrabene mehrstöckige Struktur aus byzantinischer Zeit mit erhaltenen Kellerkammern, Erdgeschossflächen und Resten von Wohnbereichen. Die Ruinen zeigen die Anordnung der Räume und wie die Anlage damals funktionierte.
Das Kloster wurde im 4. Jahrhundert auf herodianischen Grundlagen erbaut und stellte einen wichtigen religiösen Ort in Jerusalem dar. Die Anlage wurde während der persischen Invasion 614 zerstört und danach aufgegeben.
Die hier gefundenen religiösen Objekte zeigen das tägliche Leben der Mönche, darunter Marmorschranken, Altarteile und Kreuze auf Dachziegeln. Diese Gegenstände erzählen von den Glaubenssitten, die an diesem Ort gepflegt wurden.
Der Besuch des Ausgrabungsortes erfordert eine Voranmeldung, und Führungen vor Ort bieten detaillierte Erklärungen der Strukturen. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen und auf unebene, freiliegende archäologische Flächen vorbereitet zu sein.
In Vorratsgefäßen wurden Linsen und Kichererbsen konserviert gefunden, die Einblicke in die Ernährung der Mönche geben. Diese verderblichen Überreste sind selten und zeigen, wie Lebensmittel in byzantinischer Zeit gelagert wurden.
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