Munhata, Archäologische Stätte im Nordbezirk, Israel
Munhata ist eine archäologische Stätte in Nordisrael mit verschiedenen Schichten menschlicher Besiedlung von vor etwa 9000 Jahren. Das Gelände erstreckt sich auf etwa 2000 Quadratmeter und enthält sechs unterschiedliche Bewohnungsschichten, die mehrere Perioden prähistorischer Kulturen dokumentieren.
Das Fundgebiet wurde 1962 vom Archäologen Jean Perrot untersucht und enthüllte Besiedlung von etwa 7200 bis 5400 vor Christus. Diese Zeitspanne umfasst zwei wichtige prähistorische Kulturgefüge, die Epochen großer Veränderungen in der menschlichen Entwicklung markieren.
Die Gebäude zeigen Steinmauerwerk, Lehmziegelmauern und verputzte Böden mit einem kreisförmigen Hof, der für handwerkliche Arbeiten genutzt wurde. Dieser Raum ermöglicht einen unmittelbaren Eindruck davon, wie alltägliche Aktivitäten früher in diesem Dorf organisiert waren.
Das Gelände befindet sich auf einem Plateau weit unterhalb des Seespiegels in der Nähe einer Flussquelle und erfordert gutes Schuhwerk und Vorsicht bei der Begehung. Die Anreise führt durch ländliches Gebiet, daher sollte man sich gut mit der Umgebung vertraut machen, bevor man die Stätte besucht.
Die Ausgrabungen brachten spezialisierte Feuerstein-Pfeilspitzen mit gezackten Dornen und spitzen Schultern ans Licht, die zeigen, wie raffiniert die Jagdtechniken waren. Daneben wurden Steingefäße und kleine Tonfiguren gefunden, die Menschen und Tiere darstellen und einen Einblick in das künstlerische Denken dieser Zeit geben.
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