Meir Taweig Synagogue, Jüdische Synagoge im Bataween-Viertel, Bagdad, Irak
Die Meir Taweig Synagoge ist ein religiöses Gebäude mit zwei Geschossen, das sich im Viertel Bataween in Bagdad befindet. Es beherbergt einen Hauptgebetssal, eine Bibliothek, Schuleinrichtungen und ein Gemeinschaftszentrum.
Die Synagoge wurde 1942 gegründet und nach einem irakischen Geschäftsmann benannt, der in der jüdischen Gemeinde bekannt war. In den 1950er Jahren spielte sie eine zentrale Rolle, als viele Gemeindeglieder nach Israel auswanderten.
Die Synagoge zeigt Marmorplatten mit siebenarmigen Leuchtern und Psalmtexten an ihren Wänden. Diese Verzierungen spiegeln religiöse Traditionen wider, die über Generationen hinweg gepflegt wurden.
Das Gebäude liegt zwischen der Al-Saadoun-Straße und der Al-Nidal-Straße im Stadtzentrum Bagdads. Besucher sollten sich lokal erkundigen, da der Zugang durch die aktuelle Sicherheitslage begrenzt sein kann.
Es ist das letzte noch erhaltene jüdische Gebethaus in Bagdad, während die Gemeinde einst etwa 150.000 Menschen zählte. Dieses Gebäude steht als stilles Zeugnis einer verschwundenen Ära der Stadt.
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