Provinz Chieti, Provinzgebiet in den Abruzzen, Italien
Die Provinz Chieti ist ein Verwaltungsgebiet in der Region Abruzzen und erstreckt sich vom Maiella-Gebirge bis zur Adriaküste. Das Gebiet umfasst zahlreiche mittelalterliche Ortschaften sowie einen etwa 60 Kilometer langen Küstenstreifen mit Sandstränden und kleinen Häfen.
Bereits um 1300 vor Christus siedelten Menschen in diesem Gebiet, bevor die Römer im Jahr 305 vor Christus die Kontrolle übernahmen. Die Stadt Teate entwickelte sich unter römischer Herrschaft zu einem wichtigen regionalen Zentrum und wurde später zu Chieti.
Hölzerne Fischerhütten auf Stelzen säumen die Costa dei Trabocchi und bewahren alte Fangmethoden entlang der adriatischen Küste. Viele dieser Konstruktionen dienen heute als Restaurants, in denen Besucher lokale Meeresküche direkt über dem Wasser genießen können.
Das Landesinnere mit seinen Bergen und Bergdörfern eignet sich für Wanderungen, während die Küste vor allem in den Sommermonaten von Badegästen besucht wird. Ein eigenes Fahrzeug erleichtert den Zugang zu abgelegenen Ortschaften und kleineren Stränden deutlich.
Das Museo Archeologico Nazionale d'Abruzzo in der Hauptstadt bewahrt Fundstücke von der Vorgeschichte bis zur Römerzeit in übersichtlichen Ausstellungsräumen. Besucher können dort den Krieger von Capestrano betrachten, eine über 2500 Jahre alte Steinskulptur aus Kalkstein.
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