Bahnhof Milano Centrale, Bahnhof in Mailand, Italien
Milano Centrale ist ein Kopfbahnhof in Mailand mit 24 Gleisen unter Stahl- und Glasüberdachungen. Die Anlage erstreckt sich über eine Breite von etwa 200 Metern und erreicht eine Höhe von circa 72 Metern (230 Fuß).
Der Grundstein wurde 1906 von König Viktor Emanuel III. gelegt, doch die Bauarbeiten verzögerten sich durch den Ersten Weltkrieg erheblich. Die Eröffnung erfolgte schließlich 1931 nach den Entwürfen des Architekten Ulisse Stacchini.
Der Name verweist auf die zentrale Lage im städtischen Eisenbahnnetz und die Verbindung zahlreicher Linien an diesem Punkt. Reisende bewegen sich durch weitläufige Hallen mit Marmor und Steinverkleidungen, die an einen öffentlichen Palast erinnern.
Hochgeschwindigkeitszüge verbinden die Stadt mit anderen italienischen Metropolen sowie mit der Schweiz, Frankreich und Deutschland. Anzeigetafeln in den Haupthallen zeigen Abfahrtszeiten und Gleisnummern an, die sich kurzfristig ändern können.
Das Gleis 21 dient heute als Gedenkort für die Deportationen während des Zweiten Weltkriegs und bewahrt die Erinnerung an jene Zeit. Der Bereich bleibt für Besucher zugänglich und bietet einen stillen Raum für Reflexion abseits des Reisebetriebs.
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