Borromäische Inseln, Inselgruppe im Lago Maggiore, Italien.
Die Borromäischen Inseln sind eine Inselgruppe im westlichen Teil des Lago Maggiore zwischen Stresa und Verbania und bestehen aus drei Hauptinseln und zwei kleineren Felsen. Isola Bella ist für ihren terrassierten Barockgarten bekannt, Isola Madre beherbergt einen großen botanischen Garten und Isola dei Pescatori ist ein kleines bewohntes Fischerdorf.
Die Familie Borromeo erwarb die Inseln ab dem 16. Jahrhundert und verwandelte sie in aristokratische Residenzen mit Gärten und Palästen. Die größten Bauarbeiten begannen in den 1630er Jahren unter Graf Carlo III, der Isola Bella nach seiner Frau benannte und den Palast errichten ließ.
Die drei Hauptinseln tragen ihre Namen nach der Familie Borromeo, die hier seit Jahrhunderten Paläste und Gärten angelegt hat. Besucher sehen heute noch die Architektur und Gartenanlagen, die den Geschmack und die Macht dieser adeligen Dynastie widerspiegeln.
Fähren verkehren regelmäßig zwischen den Inseln und den Uferstädten und ermöglichen es, an einem Tag mehrere Standorte zu besuchen. Die Fahrpläne variieren je nach Saison, daher ist es ratsam, die Abfahrtszeiten im Voraus zu prüfen.
Auf Isola Madre leben weiße Pfauen frei im Garten und bewegen sich zwischen den Besuchern und den exotischen Pflanzen. Der englische Garten auf dieser Insel beherbergt über 2000 Pflanzenarten aus der ganzen Welt, darunter seltene tropische Gewächse.
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