Tokai-Kanjo Expressway, Mautstraße in der Tokai-Region, Japan
Die Tokai-Kanjo Expressway ist eine mautpflichtige Ringautobahn in der Tokai-Region Japans, die auf mehr als 150 Kilometer Toyota im Süden mit Ogaki im Norden verbindet. Die Strecke verläuft durch Flachland und sanfte Hügel, kreuzt mehrere Präfekturen und schafft eine Umgehungsroute für Industriegebiete und ländliche Ortschaften.
Die Eröffnung des ersten Abschnitts fiel mit der Weltausstellung 2005 zusammen und sollte den Zugang zum Veranstaltungsort erleichtern. Der endgültige Ringschluss erfolgte etwa zehn Jahre später und schuf damit eine durchgehende Verbindung rund um die industrielle Kernzone der Region.
Der Autobahnring ermöglicht es Pendlern, täglich zwischen den Industriestädten der Region zu wechseln, ohne durch die Stadtzentren zu fahren. Die Autofahrer nutzen zahlreiche Rastplätze, wo regionale Spezialitäten und Souvenirs aus verschiedenen Präfekturen erhältlich sind.
Vier Fahrspuren führen vom Süden bis etwa zur Mitte der Strecke, danach verengt sich die Autobahn auf zwei Spuren bis zum nördlichen Ende. Die Rastplätze entlang der Strecke liegen in relativ gleichmäßigen Abständen und bieten sanitäre Anlagen und Verpflegung an.
Die Strecke trägt offiziell die Nummer 475, obwohl sie als Schnellstraße betrieben wird und mautpflichtig ist. Diese Doppelbezeichnung macht sie zu einem der wenigen Projekte, bei denen eine einfache Nationalstraßennummer gleichzeitig eine moderne Ringautobahn definiert.
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