Jōshōkō-ji, Buddhistischer Tempel in Ukyo-ku, Japan
Jōshōkō-ji ist ein buddhistischer Tempel auf dem Berg Daiyumei mit einem traditionellen Teichgarten, mehreren Kirschbäumen und detailreich gestalteten Gebäuden. Die verschiedenen Bauwerke auf dem Gelände sind über mehrere Ebenen verteilt und bilden zusammen ein harmonisches Ganzes.
Der Tempel wurde 1362 vom Kaiser Go-Kogon gegründet, der diese Lage während der turbulenten Zeit der Nord- und Südreiche wählte. Die Gründung erfolgte in einer Epoche politischer Teilung, die für die japanische Geschichte dieser Zeit charakteristisch war.
Der Tempel bewahrt Holzstatuen des Amida-Buddha und seiner Begleiter aus dem späten Heian auf, die heute als Kulturgüter von nationaler Bedeutung anerkannt sind.
Der Tempel ist mit Bussen erreichbar, die von Kyoto Station aus fahren und mehrere Umsteigemöglichkeiten erfordern. Besucher sollten sich auf längere Fahrtzeiten einstellen und vorher die aktuellen Verbindungen überprüfen.
Das Tempelgelände beherbergt den Kuroe-zakura, einen Kirschbaum, der von Japan als Naturdenkmal geschützt wird. Dieser besondere Baum trägt auf denselben Ästen gleichzeitig einzelne und gefüllte Blüten.
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