志明院, Buddhistischer Tempel in Kita-ku, Japan
Shimyoin ist ein buddhistischer Tempel in Kita-ku, der an der Quelle des Kamo-Flusses liegt und von Rhododendronwäldern umgeben ist, die von Ende April bis Anfang Mai blühen. Das Gelände beherbergt eine mystische Höhle und mehrere Gebäude, die traditionelle japanische Architektur zeigen.
Der Tempel wurde 650 von En no Gyōja gegründet und durchlief 829 unter Kaiser Junna eine bedeutende Umgestaltung mit Unterstützung von Kūkai. Diese frühe Geschichte prägte sein Verständnis als wichtiger spiritueller Ort in der Region.
Der Tempel ist Schauplatz jährlicher Feuergehzeiten am 29. April, bei denen Mönche in traditioneller Kleidung Sutras rezitieren und Besucher über glühende Kohlen gehen. Diese Zeremonien ziehen Menschen an, die spirituelle Kraft und Reinigung suchen.
Besucher sollten beachten, dass Taschen nicht mit in das Tempelgebäude dürfen, nur Wertsachen, Mobiltelefone und Gebetsstempel sind erlaubt. Es ist ratsam, den Besuch an trockenen Tagen zu planen, da die Waldwege nach Regen rutschig werden können.
Die mystische Höhle auf dem Tempelgelände inspirierte nicht nur das Kabuki-Theaterstück Narukami, sondern beeinflusste auch die Gestaltung des Films Princess Mononoke. Diese kulturelle Auswirkung zeigt, wie tief dieses Orte in der japanischen Kunst verwurzelt ist.
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