Kengō-in, Buddhistischer Tempel in Takagamine, Japan
Der Tempel Kengō-in steht auf dem Takagamine-Hügel im Stadtteil Kita-ku von Kyoto und verfügt über traditionelle architektonische Elemente sowie mehrere Teehäuser in seiner Gartenlandschaft. Die Anlage erstreckt sich über Gehwege und grüne Bereiche, die das Hauptgebäude und die verschiedenen Bauwerke verbinden.
Der Tempel wurde 1201 gegründet und entstand durch die Zusammenarbeit des Buddhisten Shōkū und des Adligen Kujō Michiie als Meditationszentrum in Nordkyoto. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Anlage zu einem Ort, der sowohl religiöse als auch künstlerische Praktiken unterstützte.
Das Gelände des Tempels beherbergt mehrere Teehäuser, darunter das Taikyo-an, das die Architekturstil und Zeremonientraditionen der japanischen Teekultur bewahrt. Besucher können die Praktiken und Räume sehen, die seit Jahrhunderten für Teezeremonien genutzt werden.
Der Tempel ist vom öffentlichen Nahverkehr aus erreichbar, indem man die U-Bahn zur Station Kitaoji nimmt und dann einen Bus zu einer nahe gelegenen Haltestelle in Nordkyoto besteigt. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da das Gelände Wege mit Steigungen und Treppen umfasst.
Die Anlage ist bekannt für ihre besonderen Bambuszäune, die Koetsu-gaki genannt werden und das Grundstück auf charakteristische Weise abgrenzen. Darüber hinaus beherbergt sie Statuen aus der Kamakura-Periode, die Shaka Nyorai und Amida Nyorai darstellen und als wichtige künstlerische Werke gelten.
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