Kohō-an, Buddhistischer Tempel im Daitoku-ji-Komplex in Kita-ku, Japan
Kohō-an ist ein Tempel, der zur Daitoku-ji-Anlage gehört und mehrere Teehäuser mit Namen wie Wakutsuan, Jōin-no-ma und San'un-dō beherbergt. Der Komplex umfasst auch traditionelle Gärten mit geometrischen Mustern, die die Elemente kunstvoll miteinander verbinden.
Der Tempel wurde 1612 von Teemaster Kobori Enshū gegründet und verkörpert die künstlerischen Ideale seiner Zeit. Nach einem Brand 1793 wurde die Anlage unter der Unterstützung von Daimyo Matsudaira Fumai von Matsue wiederaufgebaut.
Die Teeräume und Gärten sind Orte der Begegnung, wo sich die Essenz der japanischen Teezeremonie mit buddhistischen Traditionen vermischt. Wenn man durch die Räume geht, spürt man eine Stille und Absichtlichkeit, die jeden Moment des Besuchs prägt.
Der Tempel befindet sich im Norden Kyotos in der Nähe der Bukkyō-Universität und ist von größeren Straßen aus zu Fuß erreichbar. Besuche sind hauptsächlich während spezieller Ausstellungszeiten möglich, daher lohnt sich eine vorherige Überprüfung der Öffnungszeiten.
Die Gärten sind so gestaltet, dass sie den natürlichen Hintergrund des Funaoka-Bergs einbeziehen und durch geschnittene Hecken und Steinanordnungen gezielt Ausblicke schaffen. Diese Technik der Rahmengebung nutzt die Landschaft als Teil des Gartendesigns und zeigt, wie sehr die Schöpfer die Umgebung einplanten.
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