Hōshun-in, Buddhistischer Tempel im Daitoku-ji-Komplex, Kyoto, Japan
Hōshun-in ist ein Untertempel des Daitoku-ji-Komplexes, der sich am nördlichen Ende der Tempelanlage befindet und traditionelle japanische Architektur mit mehreren Teeräumen verbindet. Das Bauwerk zeigt charakteristische Holzstrukturen und Gärten, die typisch für Zen-Tempel sind.
Der Tempel wurde 1608 von Maeda Matsu, der Gemahlin des Feudalherren Toshiie Maeda, gegründet und Gyokushitsu Sohaku wurde zum ersten Oberprior ernannt. Der markante Donkokaku-Pavillon wurde 1617 erbaut und gehört zu den vier bedeutenden historischen Pavillons Kyotos.
Das Teehaus Rakuyo-tei zeigt, wie traditionelle Teezeremonien in diesem Raum seit Jahrhunderten abgehalten werden. Besucher können sehen, wie die Architektur und Anordnung des Raumes speziell für die Durchführung dieser Rituale gestaltet wurde.
Der Tempel ist zu Fuß vom Daitoku-ji-Tor erreichbar, das sich nach einer kurzen Busfahrt befindet. Die beste Zeit zum Besuch ist früh am Morgen, wenn weniger Menschen vor Ort sind und man die Räume besser erkunden kann.
Der Donkokaku-Pavillon wird oft übersehen, obwohl er als architektonisches Meisterwerk der früheren Edo-Zeit gilt. Seine elegante Konstruktion und sein Garten laden Besucher ein, eine oft übersehene Seite von Kyotos kulturellem Erbe zu entdecken.
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