Zuihō-in, Tempel in Kita-ku, Kyoto, Japan.
Zuihō-in ist ein Tempel im Kita-Bezirk von Kyoto mit einer klassischen Zen-Architektur, die sich in seinem Hauptgebäude, dem Karomon-Tor und dem Omotemon-Tor zeigt. Der Komplex liegt innerhalb des größeren Daitoku-ji-Areals und bildet eine harmonische Einheit traditioneller Strukturen.
Der Tempel wurde 1535 gegründet, als sein Gründer Ōtomo Sōrin, ein Feudalherr, zum Christentum konvertiert war. Diese Gründung markierte eine Zeit, in der religiöse Vielfalt in Japan möglich war.
Der Tempel wird durch zwei Gärten geprägt, die vom Gartengestalter Shigemori Mirei entworfen wurden. Sie zeigen unterschiedliche Stile: einer mit rauen Meeresmustern, der andere mit Steinen in Kreuzform, was die künstlerische Vielfalt des Ortes widerspiegelt.
Der Tempel liegt auf dem Gelände von Daitoku-ji in Nord-Kyoto und ist mit der Stadtbuslinie erreichbar, die an der Haltestelle Daitoku-ji hält. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände aus Kieswegen und unebenen Flächen besteht.
Die Gärten enthalten versteckte christliche Symbole, besonders die in Kreuzform angeordneten Steine, die den Glaubenswechsel des Gründers widerspiegeln. Diese Vermischung von Zen- und christlichen Elementen ist in Japan äußerst selten anzutreffen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.