Jukō-in, Buddhistischer Tempel im Daitoku-ji-Komplex in Kita-ku, Japan
Jukō-in ist ein Tempel im Daitoku-ji-Komplex, dessen Innenräume mit bemalten Wandtafeln von Künstlern der Kano-Schule geschmückt sind. Die insgesamt 42 Paneele zeigen Darstellungen von Vögeln, Blüten und Landschaften aus der Momoyama-Zeit und prägen das Aussehen der Säle.
Die Gründung des Tempels geht auf das Jahr 1566 zurück, als Miyoshi Yoshitsugu ihn zu Ehren seines Vaters errichtete und Shorei Sokin als ersten Priester einsetzte. Damit wurde eine Linie begründet, die bis in die heutige Zeit andauert.
Der Tempel dient den drei Schulzweigen der Senke-Schulen der Teezeremonie als Familientempel und beherbergt hier ihre Gebetsräume. Die Räume zeigen, wie diese Tradition über Generationen in einem Ort zusammengekommen ist.
Der Zugang zur Öffentlichkeit ist begrenzt, aber Besucher können durch vorherige Reservierung Besichtigungen der Haupthalle, Teestuben und Gärten vereinbaren. Es ist ratsam, sich im Voraus anzumelden, um einen Besuch zu ermöglichen.
Die Teestuben Masutoko-seki und Kanin-seki sind als Wichtige Kulturgüter Japans anerkannt und zeigen unterschiedliche architektonische Merkmale der Teemeister-Tradition. Sie geben Einblick in verschiedene Phasen dieser bewusst kultivierten Kunstform.
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