Ryōgin-an, Buddhistischer Tempel Nationalschatz in Higashiyama-ku, Japan
Ryōgin-an ist ein kleiner Tempel in Kyoto, der mehrere miteinander verbundene Zen-Gärten enthält, jeweils mit unterschiedlichen Steinmustern und sorgfältig gepflegtem Kies. Diese Gärten zeigen verschiedene Ansätze zur Gartengestaltung, von minimalen Steinarrangements bis hin zu größeren Kompositionen mit Bäumen.
Der Tempel wurde 1291 gegründet und gehört zum Tōfuku-ji-Komplex, einem der bedeutendsten Zen-Tempel Kyotos. Er zeigt einen frühen Baustil, der für solche spirituellen Zentren charakteristisch ist.
Der Name Ryōgin-an bezieht sich auf die Silberne Einheit, die mit den Zen-Gärten verbunden ist. Die Besucher sehen diese Gärten als Orte der stillen Betrachtung, wo Steine und Kies sorgfältig angeordnet sind, um innere Ruhe und Klarheit auszudrücken.
Der Tempel ist schwer zu erreichen und erfordert eine sorgfältige Planung des Besuchs, da die Öffnungszeiten begrenzt sind. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und mit unbefestigten Wegen rechnen, die zu den verschiedenen Gärtnerteilen führen.
Die Gärten wurden in den 1960er Jahren von einem bekannten Landschaftsgestalter neu gestaltet, der traditionelle Muster mit zeitgenössischen Ideen kombinierte. Diese Mischung aus alt und neu verleiht dem Ort einen besonderen Charakter, den man bei anderen historischen Tempeln nicht findet.
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