Manju-ji, Rinzai-buddhistischer Tempel in Higashiyama-ku, Japan
Manju-ji ist ein Rinzai-Tempel auf dem Gelände des Tofuku-ji-Komplexes mit traditioneller buddhistischer Architektur und Gartendesign. Die Anlage zeigt klassische Zen-Prinzipien in ihrer räumlichen Gestaltung und Ausstattung.
Der Tempel wurde 1096 vom Kaiser Shirakawa nach dem Tod seiner jungen Frau Yuhomonin gegründet. Der Kaiser trat daraufhin in den buddhistischen Orden ein und prägte die frühe Existenz des Ortes.
Der Tempel bewahrt bedeutende Kunstwerke auf, darunter Seidenporträts von Enni und eine große hölzerne Amida-Nyorai-Statue. Diese Werke sind zentral für das visuelle und spirituelle Erlebnis des Ortes.
Der Tempel liegt in der Nähe der Station Tofukuji mit Zuganbindung über mehrere Linien. Besucher sollten beachten, dass der Zugang für die Öffentlichkeit derzeit eingeschränkt ist.
Der Tempel wechselte zwischen 1257 und 1259 seinen religiösen Kurs und wandte sich unter dem Einfluss von Enni vom Tendai-Zweig dem Rinzai-Zen zu. Diese Umgestaltung war ein bedeutender Moment in seiner Entwicklung als buddhistischer Ort.
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