Ryūgū Dōketsu, Lava- und Eishöhle am Berg Fuji, Japan.
Die Ryūgū Dōketsu ist eine Lava- und Eishöhle an der Nordflanke des Berges, die etwa 96 Meter tief in den Berg hineinreicht. Das Innere bleibt das ganze Jahr über zwischen minus 2 und plus 3 Grad Celsius, wodurch Eisschichten entstehen, die in den dunkelsten Bereichen erhalten bleiben.
Die Höhle entstand vor Tausenden von Jahren durch vulkanische Aktivität und fliessendes Magma, das Tunnel durch das Gestein schuf. Sie erhielt 1929 den Status eines Naturdenkmals anerkannt, was ihre geologische Bedeutung und ihre lange Verbindung zu lokalen Gemeinschaften würdigt.
Der Hauptraum beherbergt den Senoumi-Schrein, der der Göttin Toyotama-hime no Mikoto gewidmet ist und ein Ort der Verehrung für Besucher bleibt. Menschen kommen hierher, um Gebete zu sprechen und die Verbindung zwischen Natur und spirituellem Glauben zu erleben.
Der Ort ist über die Straße Narusawo neben dem See Saiko erreichbar, was ihn leicht zugänglich macht. Besucher sollten warme Kleidung mitbringen, da es innen das ganze Jahr über kalt bleibt, und festes Schuhwerk ist auf dem unebenen Boden der Höhle wichtig.
In der permanenten Eiskälte der Grotte leben spezialisierte Spinnen, die sich an die gefrorene Umgebung angepasst haben. Diese seltenen Arten findet man nur in solchen extremen Bedingungen und machen die Höhle zu einem Ort biologischen Interesses.
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