Burg Ober-Ruchenberg, Burg in der Schweiz
Burg Ober-Ruchenberg ist eine Burgruine in Graubunden, die auf einem bewaldeten Bergkamm uber einer steilen Schlucht liegt. Die Reste bestehen aus einem runden Turm mit dicken Steinmauern und fragmentarischen Grundlagen von Nebengebauden in einem ehemaligen Burggraben.
Die Burg wurde erstmals 1232 erwahnt und war Sitz der Familie von Ruchenberg, die in der Region Einfluss ausubte. Sie wurde nach einem Brand um 1500 aufgegeben und verfiel zur Ruine.
Die Burg Ober-Ruchenberg trägt den Namen der Familie von Ruchenberg, die hier als Landherren tätig war und enge Verbindungen zur Kirche und zum Kloster Pfäfers pflegte. Der Ort verkörpert eine lokale Erinnerung an mittelalterliche Herrschaftsstrukturen in den Schweizer Alpen.
Die Burgruine ist frei zuganglich und kann ohne Eintritt besucht werden. Der Aufstieg dauert etwa 80 Minuten auf Bergpfaden, und es gibt vor Ort keine Einrichtungen, daher sollte man Wasser und festes Schuhwerk mitbringen.
Im Jahr 1370 trug ein Familienmitglied, Johannes, zu einem Tragodel bei, indem er seine Schwester Katharina totete. Dieses Ereignis signalisierte den Niedergang der Familie und ihren Verlust an kirchlicher Unterstützung und lokalem Einfluss.
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