Ravensberger Urbar, Mittelalterliches Manuskript in Bielefeld, Deutschland.
Das Ravensberger Urbar ist ein Manuskript aus dem 16. Jahrhundert, das Aufzeichnungen über Landbesitz, Feldfluren, Wälder und Höfe in der Region Ravensberg enthält. Der Text dokumentiert, welche Gaben und Abgaben die Bauern leisten mussten und wie das Land in dieser Zeit genutzt wurde.
Das Dokument entstand 1556 unter Herzog Johann III. von Jülich-Kleve-Berg als Aufzeichnung der wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse. Es zeigt, welche Veränderungen in der Landbewirtschaftung und in der Bevölkerung dieser Region stattgefunden hatten.
Das Manuskript zeigt, wie Bauern und Landbesitzer zusammenleben und welche Rechte und Pflichten sie hatten. Man kann darin sehen, welche Kulturen angebaut wurden und wie die Menschen ihre Ressourcen aufgeteilt haben.
Das Manuskript kann in veröffentlichten Büchern eingesehen werden, die Franz Herberhold zusammengestellt hat. Wer sich für die Familie und Geschichte dieser Zeit interessiert, findet darin viele Details über einzelne Höfe und Menschen.
Das Urbar ist für Genealogen besonders wertvoll, weil es Namen von Familien und Bauern enthält, die in der Region lebten. Dadurch kann man Verbindungen zwischen Personen und ihren Höfen bis zu dieser Zeit zurückverfolgen.
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