Sulaiman-Pascha-Moschee, Osmanische Moschee in der Zitadelle von Kairo, Ägypten
Die Sulayman-Pasha-Moschee ist ein Gotteshaus im Zitadellengebiet mit einer großen Kuppel über dem Hauptgebetsraum. Ein quadratischer Minarett mit hölzernen Balkonen und aufwendigen Stuckdekorationen ragt von der Struktur auf.
Das Gebäude wurde 1528 unter der Verwaltung von Suleyman Pasha errichtet und ersetzte einen älteren Bau von 1140. Diese Gründung markierte die erste Anwendung des Baustils, der vom Osmanen Reich nach Ägypten gebracht wurde.
Die Innenräume zeigen kalligraphische Inschriften in verschiedenen arabischen Schriftstilen, begleitet von farbigen Marmordekoren, die das Gebetshaus schmücken. Diese visuellen Elemente schaffen eine meditative Umgebung, die Besucher und Gläubige gleichermaßen anspricht.
Der Ort liegt in der Nähe der nördlichen Mauer der Zitadelle und bleibt aktiv mit separaten Bereichen für tägliche Gläubige und Besucher. Wer eintritt, sollte sich der Kleiderordnung bewusst sein und die Regeln des Ortes respektieren.
Das Gebäude war eines der ersten, das den ottomanischen Stil direkt nach Istanbul in eine ägyptische Umgebung brachte. Diese Fusion schuf einen Ort, der den Übergang der regionalen Macht und des künstlerischen Einflusses zu dieser Zeit widerspiegelt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.