Sithulpawwa Rajamaha Viharaya, Buddhistisches Kloster in der Südprovinz, Sri Lanka
Sithulpawwa Rajamaha Viharaya ist ein buddhistisches Klosterkomplex auf einem Felshügel im Süden Sri Lankas, unweit des Yala-Nationalparks, mit Stupas, Buddha-Statuen und Höhlen. Die Anlage erstreckt sich über mehrere Ebenen des Felsens und umfasst in den Stein gehauene Schreine, alte Steininschriften und natürliche Grotten, die zu Meditationsräumen umgestaltet wurden.
Der Komplex soll im 2. Jahrhundert v. Chr. von König Kavantissa gegründet worden sein und entwickelte sich zu einem der wichtigsten buddhistischen Zentren im Süden der Insel. Im Laufe der Jahrhunderte verfielen viele Teile der Anlage, wurden aber in der Neuzeit durch staatlich geförderte Restaurierungsprojekte wieder instand gesetzt.
Der Name des Ortes bedeutet so viel wie 'Hügel des stillen Geistes', was erklärt, warum Mönche und Pilger seit Jahrhunderten hierher kommen, um zu meditieren. Besucher können heute Pilger beobachten, die vor den in den Fels gehauenen Buddha-Statuen beten und Blumen niederlegen.
Die Anlage liegt am Rande des Yala-Nationalparks, und die Straßen dorthin zweigen von Tissamaharama ab, wo man sich am besten orientiert. Festes Schuhwerk wird empfohlen, da der Aufstieg zum Gipfel steile Treppen und unebene Felspassagen umfasst.
Einige der hier gefundenen Felsinschriften gehören zu den ältesten buddhistischen Texten auf Sri Lanka und zeigen, dass der Ort schon genutzt wurde, bevor er offiziell als Kloster gilt. Diese frühen Beschriftungen sind in einer archaischen Form des Singhalesischen verfasst, die sich stark von der heutigen Schrift unterscheidet.
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