Kumana-Nationalpark, Nationalpark in der Ostprovinz, Sri Lanka
Kumana Nationalpark ist ein 3.000 Hektar großes Schutzgebiet in der Ostprovinz mit Feuchtgebieten, Lagunen und Buschland. Der Park bietet Elefanten, Leoparden und vielen Vogelarten Lebensraum und zieht Besucher an, die Wildnis hautnah erleben möchten.
Das Gebiet war ursprünglich als Yala Ost Nationalpark bekannt, bevor es 1970 in seinen heutigen Namen umbenannt wurde. Diese Umbenennung markierte einen wichtigen Schritt in Sri Lankas Bemühungen um Naturschutz und Wildnisbewahrung.
Der Park liegt an der Grenze zu traditionellen Dörfern, wo die Menschen seit Generationen mit der Natur leben und ihr Wissen über nachhaltige Bewirtschaftung weitergeben. Diese Beziehung zwischen Mensch und Umwelt prägt bis heute die Art, wie die Gegend genutzt und geschützt wird.
Die beste Zeit zum Beobachten von Wildtieren ist die Trockenzeit von Mai bis September, wenn Wasser und Tiere konzentriert sind. Geführte Safaris starten vom Besucherzentrum, wo man Informationen erhält und sich auf die Tour vorbereiten kann.
Jedes Jahr kommen mehr als 20.000 Zugvögel wie Pelikane, Reiher und Störche zu den Feuchtgebieten, um in speziellen Nistplätzen zu brüten. Diese riesigen Vogelansammlungen prägen das Landschaftsbild und sind für Naturbeobachter besonders reizvoll.
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