Yala-Nationalpark, Nationalpark in der Südprovinz, Sri Lanka
Yala ist ein Nationalpark im Distrikt Monaragala, der sich über Feuchtgebiete, Grasland und Buschwald entlang der Küste des Indischen Ozeans erstreckt. Die Landschaft wechselt zwischen offenen Ebenen und dichtem Gestrüpp, durchzogen von Lagunen und Felsformationen.
Das Gebiet wurde 1900 zum Schutzgebiet erklärt und erhielt 1938 den Status eines Nationalparks. Jahrhundertelang nutzten Könige die Region für die Jagd, bevor der Fokus auf den Erhalt der Tierwelt wechselte.
Der Name leitet sich vom singhalesischen Wort Yāla ab und bezeichnet ein Gebiet, das von Pilgern auf dem Weg zu nahegelegenen Tempeln durchquert wurde. Heute sehen Besucher Steinruinen zwischen den Bäumen und erkennen die Verbindung zwischen der Natur und den religiösen Stätten.
Der Eingang bei Katagamuwa öffnet in den frühen Morgenstunden und schließt am Abend, wobei die genauen Zeiten je nach Jahreszeit leicht variieren können. Jeeps mit ortskundigen Führern fahren auf unbefestigten Wegen durch die einzelnen Zonen des Parks.
Leoparden bewegen sich hier häufiger zwischen den Felsen als in den meisten anderen Schutzgebieten, und Besucher beobachten sie manchmal sogar am helllichten Tag. Elefantenherden sammeln sich an den Wasserstellen, wo sie trinken und im Schlamm baden.
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