Nationalpark Bundala, Biosphärenreservat und Nationalpark in der Südprovinz, Sri Lanka
Der Bundala-Nationalpark ist eine Schutzzone mit Feuchtgebieten, Seen und Sandstränden, die sich über etwa 20 Kilometer entlang der südlichen Küste erstrecken. Das Gelände umfasst flache Wasserflächen und Marschland, die von verschiedenen Vogel- und Meeresarten genutzt werden.
Das Schutzgebiet entstand 1969 als Wildnis-Reservat und wurde dann 1991 als erste Feuchtzone der Ramsar-Konvention in Sri Lanka anerkannt. Die Erhebung zum Nationalpark im Jahr 1993 unterstreicht die zunehmende Anerkennung der ökologischen Bedeutung dieses Küstenraums.
Die Feuchtgebiete an der Küste sind seit langem mit den benachbarten Gemeinden verbunden, die von den natürlichen Ressourcen dieser Landschaft abhängen. Die Menschen nutzen diesen Lebensraum, um ihre Verbindung zur Natur zu bewahren und ihre Kenntnisse über die örtliche Tierwelt weiterzugeben.
Der Park ist vom Hauptweg aus leicht erreichbar, und es gibt einen Besucherzentrum mit Informationen und Blicken über die Feuchtgebiete. Wer kommt, sollte sich Zeit nehmen zum Erkunden und auf Vögel achten, die besonders am frühen Morgen und bei Sonnenuntergang aktiv sind.
Vier der fünf Meeresschildkrötenarten Sri Lankas nutzen die Strände des Parks als Nistplätze zwischen Oktober und Januar. Diese Tiere legen ihre Eier im Sand ab und kehren dann ins Meer zurück, was diesen Ort für ihre Fortpflanzung unverzichtbar macht.
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