Letpadaung Copper Mine, Kupfermine in der Gemeinde Salingyi, Region Sagaing, Myanmar.
Die Letpadaung-Kupfermine ist eine aktive Tagebaumine im Salingyi-Township in der Sagaing-Region in Myanmar, die gemeinsam von Wanbao Mining Ltd und Myanmar Economic Holdings Limited betrieben wird. Das Gelände ist weitläufig und wird von großen Gruben, Förderbändern und schweren Maschinen geprägt, die rund um die Uhr in Betrieb sind.
Die Minenrechte wurden 1994 zunächst an das kanadische Unternehmen Ivanhoe vergeben, bevor sie an die heutigen Betreiber übergingen. Der großflächige Abbau begann nach neuen Vereinbarungen im Jahr 2010 und erreichte ab 2016 seine volle Produktionskapazität.
Eine buddhistische Pagode musste 2012 für die Ausweitung des Minengeländes weichen, was zu Protesten von Mönchen und Dorfbewohnern führte. Diese Ereignisse hinterließen tiefe Spuren in der lokalen Gemeinschaft und sind bis heute Gesprächsthema in der Region.
Die Letpadaung-Mine ist ein aktives Industriegelände mit Sicherheitsbeschränkungen und stark eingeschränktem Zutritt für Besucher. Es empfiehlt sich, die aktuellen Zugangsbedingungen vorab bei lokalen Behörden zu erfragen, da diese sich je nach Betriebslage ändern können.
Berichte lokaler Landwirte deuten darauf hin, dass der Abbau die Wasserqualität in benachbarten Feldern beeinträchtigt, was zu anhaltenden Konflikten zwischen Bergbauunternehmen und Gemeinschaften geführt hat, die von der Landwirtschaft leben. Diese Spannungen haben die Region über Jahrzehnte geprägt und sind bis heute nicht beigelegt.
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