Hpo Win Daung, Buddhistischer Höhlenkomplex nahe Monywa, Myanmar.
Phowintaung ist ein großer Höhlenkomplex mit hunderten in Sandsteinfelsen gehauenen Kammern, die sich entlang eines Flussufers in Myanmar erstrecken. Die Höhlen enthalten zahlreiche Buddha-Statuen und sind über Wege und Treppen miteinander verbunden.
Buddhistische Mönche begannen diese Höhlen zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert auszuhöhlen und nutzten sie für Meditation und Gebet. Lokale Herrscher und Gemeinden unterstützten die Arbeit und trugen dazu bei, dass der Ort über Generationen wuchs.
Die Höhlen zeigen kunstvoll bemalte Wände mit Geschichten aus den Jataka-Erzählungen und geometrischen Mustern, die zeigen, wie sich der Buddhismus in der Region entwickelt hat. Besucher können beim Gehen durch die Räume sehen, wie Künstler über Jahrhunderte hinweg ihre Gläubigkeit und Handwerkskunst ausdrückten.
Der Ort ist über eine neue Brücke von der nahegelegenen Stadt oder mit einer Fähre über den Fluss erreichbar. Besucher sollten gutes Schuhwerk tragen, da es viele Treppen und unebene Wege gibt.
Eine besondere Kammer, die als Labyrinth bekannt ist, enthält 70 Buddha-Statuen und zeigt aufwendige Schnitzarbeiten aus dem 18. Jahrhundert. Diese Höhle unterscheidet sich von anderen durch die Komplexität ihres Layouts und die Details ihrer künstlerischen Arbeit.
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