Pyu: Stadtstaaten Sri Ksetra, Beikthano-myo und Halin, Archäologischer Komplex im oberen Myanmar
Die Pyu-Altstädte sind drei antike Siedlungen - Sri Ksetra, Beikthano und Halin - die entlang des Ayeyarwady-Flusses in Obermyanmar verteilt liegen. Jede Stadt ist von Befestigungsmauern umgeben und enthält zentrale Zitadellen sowie ausgedehnte Wohnviertel mit Lehmziegeln und Steinmauerwerk.
Das Volk der Pyu gründete diese Stadtstaaten ab dem 2. Jahrhundert vor Christus und schuf damit bedeutende Handelszentren. Diese Zentren verbanden die Handelsrouten zwischen China und Indien und trugen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei.
Der Buddhismus prägte die Entwicklung dieser Städte und hinterließ ausgedehnte Klösterviertel sowie Backsteinmonumente, die heute noch sichtbar sind. Diese religiösen Bauwerke zeigen, wie wichtig der Glaube für das tägliche Leben der Bewohner war.
Die Erkundung dieser Stätten erfordert ein Fahrzeug, da die einzelnen Städte mehrere Kilometer voneinander entfernt liegen. Eine Eintrittskarte wird an jedem Ort benötigt und sollte vor Ort erworben werden.
Bei Ausgrabungen wurden menschliche Skelette und Keramik in ihren ursprunglichen Fundschichten entdeckt, die durch Kakteen geschutzt werden. Diese Konservierungsmethode war ein praktisches System der fruheren Archaologen, um die Statten vor Plunderung zu bewahren.
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