Bupaya-Pagode, Buddhistische Pagode am Ayeyarwady-Fluss, Bagan, Myanmar
Die Bupaya-Pagode ist ein Heiligtum mit einer zylindrischen, vergoldeten Kuppel, das auf einer polygonalen Betonfundament am Flussufer steht. Das Bauwerk wird von mehreren gestuften, halbkreisförmigen Terrassen geprägt, die von der Basis aufsteigen und eine erkennbare Silhouette bilden.
Ein König gab um das 3. Jahrhundert den Auftrag zur Erbauung des Heiligtums nach der Rodung von üppigen Kürbisgewächsen auf dem Ufergrundstück. Nach einem Erdbeben 1975 wurde das ursprüngliche Mauerwerk durch verstärkte Betonkonstruktion ersetzt.
Der Name setzt sich aus "bu" (Flaschenkürbis) und "paya" (Pagode) zusammen und beschreibt die charakteristische birnenförmige Struktur des Bauwerks. Diese Form macht das Heiligtum von weitem erkennbar und prägt das Bild der Flusslandschaft.
Das Heiligtum steht am Flussufer in einer freien Umgebung, was es leicht zugänglich macht und gute Sichtlinien vom Wasser bietet. Besucher sollten beachten, dass der Boden aus Beton besteht und bei feuchtem Wetter rutschig sein kann.
Das Heiligtum ist von Flussbooten aus besonders gut sichtbar, weil seine Form von weitem auffällt und sich deutlich von anderen Strukturen in Bagan unterscheidet. Diese Erkennbarkeit vom Wasser aus machte sie zu einem wichtigen Orientierungspunkt für Flussreisende im Laufe der Jahrhunderte.
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