Sulamani-Tempel, Buddhistischer Tempel in Minnanthu, Myanmar.
Der Sulamani-Tempel ist ein buddhistischer Tempel im Dorf Minnanthu in der archäologischen Zone von Bagan, Myanmar. Er besteht aus zwei übereinanderliegenden Ebenen, wobei die untere drei Terrassen und die obere vier Terrassen hat, alle gekrönt von einer zentralen Stupa.
Der Tempel wurde 1183 vom König Narapatisithu erbaut, nachdem an dieser Stelle angeblich ein kleiner Rubin gefunden wurde, was dem Tempel seinen Namen gab. Im Laufe der Jahrhunderte wurde er mehrfach restauriert, zuletzt nach dem Erdbeben von 2016, das erhebliche Schäden an der Stätte hinterließ.
Die Wände des Tempels zeigen aufwendige Terrakotta-Reliefs mit Jataka-Geschichten und Wandmalereien, die Szenen aus Buddhas Leben sowie mythologische Wesen wie Nagas darstellen.
Der Eintritt in die archäologische Zone von Bagan ist kostenpflichtig und sollte vor dem Besuch des Tempels gekauft werden. Das Gelände liegt im östlichen Teil von Bagan, sodass ein Fahrrad oder ein E-Roller eine praktische Möglichkeit ist, es zu erreichen.
Nach dem Erdbeben von 2016 erfasste das Zamani-Projekt den Tempel mit 3D-Scantechnologie und erstellte dabei detaillierte digitale Aufzeichnungen der gesamten Architektur. Diese Dokumentation ist jetzt öffentlich zugänglich und ermöglicht es Forschern, das Gebäude virtuell zu erkunden, ohne vor Ort zu sein.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.