Gubyaukgyi-Tempel, Buddhistischer Tempel in Bagan, Myanmar
Der Tempel ist eine buddhistische Stätte in Bagan mit großen durchlöcherten Steinfenstern in Pyu-Tradition, die gefiltertes Licht in die inneren Räume leiten. Das Gebäude steht auf einer quadratischen Grundlage mit Türmen, die im indischen Shikhara-Stil erbaut sind.
Ein Prinz ließ das Heiligtum 1113 n. Chr. als Tribut an seinen Vater, den König, erbauen und finanzierte es durch den Verkauf von Land. Das Bauwerk verbindet Mon- und indische architektonische Elemente aus dieser frühen Periode der Region.
Die Innenwände zeigen umfangreiche Fresken mit Inschriften in der Sprache Alten Mon, die Geschichten aus der buddhistischen Tradition darstellen. Diese Malereien gehören zu den am besten erhaltenen Beispielen ihrer Art in der Region.
Der Besuch erfordert angemessene bescheidene Kleidung und Respekt vor der religiösen Stätte sowie Vermeidung von Blitzlichtfotografie. Das Gelände ist zugänglich, aber Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und sich Zeit für die Erkundung der Innenräume nehmen.
Das Heiligtum beherbergt 11 große durchlöcherte Steinfenster, ein ungewöhnliches Merkmal, das es von anderen Tempeln in der Region unterscheidet. Diese Fenster funktionieren wie ein System zur Kontrolle von Licht und Luftstrom in den heiligen Räumen.
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