Church of Saint Mary of the Latins, Mittelalterliche Religionsstätte in der Altstadt, Jerusalem.
Die Kirche St. Maria der Lateiner war ein Kirchengebäude mit Steinmauern und einer Mischung aus östlichen und westlichen Bauelementen in der Nähe der Grabeskirche. Das Bauwerk befand sich im Christlichen Viertel der Altstadt nahe dem Heiligtum, wo Pilger beteten.
Der Bau entstand im 11. Jahrhundert, als amalfitanische Kaufleute vom lokalen Kalifen die Erlaubnis bekamen, eine Kirche und eine Herberge für Pilger zu errichten. Das Gebäude prägte die frühe westliche christliche Präsenz in der Stadt.
Die Kirche war Zeichen der lateinischen christlichen Gemeinschaft, die sich in Jerusalem niederließ und europäische Pilger anzog. Sie zeigte, wie westliche Gläubige im Heiligen Land Fuß fassten und ihre eigenen Gebetsorte schufen.
Die ursprüngliche Lage der Kirche entspricht dem Standort der heutigen Erlöserkirche im Christlichen Viertel. Der Ort ist fußläufig erreichbar und liegt in unmittelbarer Nähe zu anderen wichtigen religiösen Stätten der Altstadt.
Neben der Kirche entstand später ein bescheidenes Pilgerhospital, das den Ursprung des späteren Hospitaliterordens bildete. Diese Einrichtung wuchs aus den praktischen Bedürfnissen der Besucher des Heiligen Landes heran.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.