Quai de la Poissonerie, Aussichtspunkt am Wasser in Colmar, Frankreich
Der Quai de la Poissonerie ist ein Uferbereich in Colmar mit einer Reihe traditioneller Fachwerkhäuser entlang der Lauch, deren Fassaden sich im Wasser spiegeln. Die Häuser stehen dicht beieinander und bilden eine zusammenhängende Struktur, die den Fluss säumt und den Charakter des Ortes prägt.
Der Ort entstand im Mittelalter als Zentrum von Fischern und Bootführern, die ihre Fänge in nahegelegenen Teichen lagerten und verteilten. Ein großes Feuer im Jahr 1706 zerstörte viele Häuser, aber die Wiederaufbauarbeiten formten das heutige Aussehen des Viertels.
Der Uferbereich zeigt noch heute die traditionelle Handwerkstradition der Region, wo Fischer und Bootsführer ihre Arbeit verrichteten und die Häuser ihre Spuren hinterlassen haben. Die hölzernen Strukturen und die Art, wie sie am Wasser angeordnet sind, erzählen von dieser arbeitsreichen Vergangenheit.
Der Ort ist ohne Eintrittsgeld zugänglich und bietet einen einfachen Spaziergang entlang des Wassers mit Ruheplätzen zum Verweilen. Bootstouren sind von April bis Oktober verfügbar, um die Gegend von der Wasserseite aus zu erleben.
Das Viertel birgt versteckte Innenhöfe zwischen den Häusern, wo kleine Gärten und ruhige Ecken zu entdecken sind, die vom Fluss aus nicht sichtbar sind. Diese privaten Räume geben einen Einblick in die Lebensweise der früheren Bewohner.
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