Anse de la fausse monnaie, Felsige Bucht an der Mittelmeerküste in Marseille, Frankreich
Die Anse de la fausse monnaie ist eine felsige Bucht an der Mittelmeerküste bei Marseille mit natürlichen Kalksteinformationen, die sich entlang der Küste erstrecken. Das klare Mittelmeer trifft an seinem Eingang auf den felsigen Strand.
Bereits 1736 erscheint dieser Ort auf Seekarten, die von Seemann Jacques Ayrouard für die Navigation angefertigt wurden. Der Name und die Kartographierungen zeigen seine Bedeutung als bekannter Küstenmarkierungspunkt.
Der Name stammt aus Legenden über Falschgeld, das im 19. Jahrhundert während des Baus eines nahe gelegenen Viadukts entdeckt worden sein soll. Einheimische erzählen diese Geschichte noch heute, wenn sie über den Ort sprechen.
Der Zugang erfolgt über Treppen, die von der Corniche Kennedy hinunter führen. Das Schwimmen ist möglich, erfordert aber Vorsicht wegen der felsigen Unterlagen und des unebenen Bodens.
Seit 1910 betreibt die Société Nautique Corniche hier einen kleinen Hafen für Privatboote der Anwohner. Dieses Bootshäuschen bleibt heute ein ruhiger Ort für kleine Segelschiffe.
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