Albaicín, Mittelalterliches Viertel in Granada, Spanien.
Das Albaicín ist ein historisches Stadtviertel, das sich auf einem Hügel nördlich des Flusses Darro erstreckt und durch enge, kopfsteingepflasterte Gassen geprägt ist. Die Häuser mit weißgetünchten Fassaden bilden ein verworrenes Labyrinth, das sich an den Hängen hochzieht und verschiedene Innenhöfe sowie kleine Plätze enthält.
Das Viertel bildete das Zentrum des muslimischen Granada und war lange Zeit das Wohnviertel der lokalen Bevölkerung nach der christlichen Eroberung im Jahr 1492. Die künftige Verfolgung führte zu Spannungen, die sich in den folgenden Jahrzehnten zuspitzten.
Die Bewohner nennen die traditionellen Wohnhäuser hier "Carmens" – sie sind mit weißen Mauern und privaten Gärten gestaltet, die sich hinter hohen Mauern verbergen und das tägliche Leben abschirmen.
Der Ort ist zu Fuß erreichbar, aber die steilen, unregelmäßigen Treppen und Gassen erfordern gutes Schuhwerk und Ausdauer. Für Besucher mit Mobilitätsschwierigkeiten können bestimmte Busse und Taxis die oberen Bereiche erreichen, obwohl viele Teile nur zu Fuß zugänglich sind.
Von der Kirche San Nicolás aus hat man einen direkten Blick auf den Alhambra-Palast und die Sierra Nevada dahinter. Dies ist einer der beliebtesten Punkte zum Fotografieren des Palastes von außerhalb des Komplexes.
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