Church of the Virgin Mary, Ehemalige Kirche auf der Prager Burg, Tschechische Republik
Die Kirche der Jungfrau Maria ist eine ehemalige Kirche der Prager Burg, die Fürst Bořivoj I. nach 884 gründete und die im 11. Jahrhundert neu errichtet wurde. Ihre Reste liegen unter dem zweiten Burghof: ein rechteckiges Schiff von etwa 7,4 auf 5,9 m mit erhöhter polygonaler Apsis, deren nördliches Mauerwerk bis 1,5 m Höhe erhalten ist und durch zwei Fenster mit Kupferrahmen im Durchgang vom vierten zum zweiten Hof sichtbar ist.
Fürst Bořivoj I. ließ die Kirche nach 884 errichten; sie ist die älteste Kirche der Prager Burg und nach St. Klemens in Levý Hradec die zweitälteste Böhmens. Nach einem Brand im 11. Jahrhundert wieder aufgebaut, wurde sie im 13. Jahrhundert zerstört, 1255 letztmals erwähnt und war 1278 verschwunden. Herzog Spytihněv I. wurde 915 hier bestattet.
Der Name der Kirche verweist auf die Jungfrau Maria, doch ihre belegte Rolle ist an die Přemysliden gebunden: Herzog Spytihněv I. wurde 915 hier bestattet, seine Frau 918, und die postřižiny des heiligen Wenzel fanden hier wohl statt. Heute sieht man die Reste durch zwei Fenster mit Kupferrahmen im Durchgang zwischen dem vierten und zweiten Hof.
Die Reste sind durch zwei Glasscheiben in Kupferrahmen im Durchgang zwischen dem zweiten und vierten Burghof der Prager Burg zu sehen, den der Architekt Bořek Šípek 1997 öffnete. Suchen Sie die Fenster in Augenhöhe im Korridor; das Mauerwerk reicht hinter dem Glas bis 1,5 m Höhe.
Die Reste betritt man nicht, man blickt durch zwei Fenster mit Kupferrahmen hinein, die der Architekt Bořek Šípek 1997 bei den Umbauten unter Václav Havel einsetzte. Sie öffnen sich zum Durchgang zwischen dem zweiten und vierten Hof, wo die Nordmauer der Kirche des 11. Jahrhunderts bis 1,5 m hoch erhalten ist.
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