Al-Rusafa, Verwaltungsbezirk am östlichen Ufer des Tigris in Bagdad, Irak
Al-Rusafa erstreckt sich über den östlichen Teil Bagdads und verbindet mehrere Nachbarschaften durch große Straßen wie die Palästina-Straße und die Abu-Nuwas-Straße. Das Viertel beherbergt Verwaltungsgebäude, Universitäten, Handelszentren, religiöse Stätten wie das Schrein des Imam Ahmad bin Hanbal und verschiedene Märkte.
Das Viertel entstand im 8. Jahrhundert unter der Herrschaft des Kalifen al-Mansur und wurde 776 unter al-Mahdi als Wohnkomplex fertiggestellt. Die Entstehung während dieser frühen islamischen Periode prägte seinen Charakter als planmäßig angelegte Urban Area.
Der Stadtteil ist Heimat wichtiger Kunstwerke wie dem Freiheitsmonument auf dem Befreiungsplatz und einer Skulptur von Scheherazade an der Abu-Nuwas-Straße. Diese Werke prägen das Erscheinungsbild der Gegend und erzählen von der künstlerischen Tradition des Viertels.
Das Viertel ist mit neun Brücken über den Tigris mit der westlichen Seite Bagdads verbunden, was Zugang und Durchgang erleichtert. Besucher sollten sich bewusst sein, dass die großen Straßen die Orientierung durch das Gebiet erleichtern und verschiedene Bereiche miteinander verbinden.
Das Viertel war als Wohnkomplex geplant und behielt diese Funktion über Jahrhunderte hinweg, während es allmählich zu einem wichtigen Verwaltungs- und Handelszentrum wurde. Diese Umwandlung von reiner Wohnfunktion zu gemischter Nutzung verlief langsam und prägte sein heutiges Gesicht.
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