As-Sulaimaniyya, Gebirgiges Gouvernement in der Kurdistan-Region, Irak
Sulaymaniyah ist ein Verwaltungsbezirk im Nordosten des Irak mit gebirgigem Terrain und mehreren Flussläufen. Das Gebiet erstreckt sich über unterschiedliche Höhenlagen mit grünen Tälern und Bergzügen, wobei Städte und Dörfer in diese Landschaft eingebettet sind.
Die Hauptstadt wurde 1784 von Ibrahim Pasha Baban gegründet und erhielt ihren Namen nach seinem Vater Sulayman Pasha während der Osmanischen Herrschaft. Diese Gründung markierte den Beginn einer regionalen Verwaltungsstruktur, die sich bis heute in der Organisation der Region widerspiegelt.
Die Region ist geprägt von kurdischer Identität und Sprache, die im Alltag überall sichtbar sind. Man kann diese kulturelle Prägung in den lokalen Märkten, in Gesprächen und in der Art erleben, wie Menschen zusammenleben.
Die Region hat Tabakverarbeitungsanlagen und landwirtschaftliche Betriebe, die Getreide und Obst produzieren, zusammen mit Viehzucht auf ländlichen Flächen. Die beste Zeit zum Besuchen ist Frühling oder Herbst, wenn die Temperaturen angenehm sind und die Bergwege besser zugänglich sind.
Trotz seiner Lage im Nahen Osten fällt hier mehrmals im Jahr Schnee und die Temperaturen sinken deutlich unter den Gefrierpunkt. Diese alpine Klimabedingung unterscheidet sich stark von anderen Teilen des Irak und prägt das Leben der Menschen in den Wintermonaten.
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